Eine Erinnerung an den Philosophen Ernst Cassirer
von Patrick Conley
Zeitzeugen, die sich noch an den ehemaligen Hamburger Professor Ernst Cassirer
erinnern können, gibt es nur wenige. Die meisten von ihnen leben im Ausland,
in den USA und in Kanada. 1945 ist der Autor der Philosophie der symbolischen Formen
im amerikanischen Exil gestorben.
Die Interviews, die der Dokumentarsendung zugrunde liegen, wurden fast ein halbes
Jahrhundert später im Jahr 1994 geführt. Anne Appelbaum erzählt bei einem
Treffen in New York von dem Leben mit ihrem Vater. Von seinen ehemaligen Schülern und
Kollegen kommen Raymond Klibansky, Paul Oskar Kristeller und Hans-Georg Gadamer zu Wort.
Das Feature war ursprünglich Teil einer Sendung des Hessischen Rundfunks zum 50. Todestag von Ernst Cassirer. Den Abschluss der zweistündigen Produktion, die am 9. April 1995 im Abendstudio lief, bildete eine Gesprächsrunde mit Wissenschaftlern über die heutige Bedeutung von Cassirers Philosophie. Die Diskussion wurde zwei Wochen vor dem Sendetermin im Frankfurter Funkhaus aufgezeichnet. Die Teilnehmer waren John M. Krois, Sybille Krämer und Heinz Paetzold.
Eine Kopie der Sendung in der Fassung von 1995 ist in der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität, Zweigbibliothek Philosophie vorhanden.
Feature (Ausschnitt)
Sendemanuskript